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Kais    22 August 2010 10:28
Lieber Amor,

ich bin selbst ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Tunesier, der jährlich nach Tunesien reist. Ihr Buch "Mit arabischen Grüßen" zeigt viele tunesische Verhaltensweisen auf, die ich genauso wahrnehme und in einer sehr amüsanten Weise beschrieben werden!
Ich halte dieses Buch für jeden Tunesien Reisenden, der mehr über das Land und die Mentalität der Einheimischen kennen lernen möchte, für eine Pflichtlektüre. Natürlich tickt nicht jeder (männliche) Tunesier genauso wie in Ihrem Buch beschrieben (Ausnahmen bestätigen die Regel...).
Ein Vorschlag ist, dieses Buch auch ins Arabische zu übersetzen, um auswanderungswilligen Tunesiern einerseits ein Bild von Europa zu verschaffen, anderseits Ihr Verhalten zu hinterfragen.

Kurz gesagt: Ihr Buch ist sehr gelungen und empfehlenswert!

Viele Grüße
Kais

Ulrike    31 January 2010 15:12
Werter Herr Hamida!

Ich habe Ihr Buch "Mit arabischen Grüssen" mit Gewinn gelesen. Ich bin gerade dabei, mich durch die Anfangsschwierigkeiten beim Arabischlernen durchzukämpfen, und Ihr Buch hilft mir sehr dabei zu verstehen, wie man in der arabischen Welt "tickt".
Liebe Grüße aus Österreich
von
Ulrike

Kathrin    30 December 2009 13:42
Sehr geehrter Herr Ben Hamida

Ich wollte Ihnen den nachstehenden Text ins Gästebuch schreiben, doch es funktionierte einfach nicht. Somit versuche ich es nun auf diesem Weg.

Vielen Dank Herr Ben Hamida für Ihr Interview im St. Galler-Tagblatt und im Kirchenboten. Ihre Aussagen decken sich mit meinen Empfindungen. Und dank Ihrer Homepage werde ich nun mehr Argumente haben, falls ich sie brauche.

Schön, dass es Sie gibt - wirklich wichtig für uns im hier und jetzt!
Herzlich
Kathrin Bucher-Schwarz

Markus Senn    03 December 2009 20:25
Kampf der Dörfer:

Ein unterhaltsam geschriebenes Buch, das die Hintergründe des Konflikts anschaulich beschreibt. Auch ein Schuss Humor fehlt nicht; ich musste immer wieder mal schmunzeln - trotz der Ernsthaftigkeit des Themas.
Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen!

ath    01 December 2009 18:08
warum nur heisst es jetzt die religionsfreiheit sei beschnitten?wir haben doch nicht so gestimmt weil wir den moslems den glauben und ihre religion nehmen wollen.ich kann als christ auch ohne kirchturm beten-a propos kirchturm- können christen in muslimischen ländern kirchtürme bauen.

Lyn    11 November 2009 15:14
Grüezi Amor,

ich habe Dein Buch " Tunesier sucht..." bereits vor mehr als zwei Jahren gelesen. grund war mein damaliger Freund (Tunesischer Abstammung). Ich lebte noch in Deutschland zu der Zeit und wir waren 1 1/2 Jahre liiert. Ich war mehrmals in Tunesien und er einmal in Deutschland. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, denn sie ist genau das was ich (ähnlich) erlebt habe. Wäre der Wille meiner Eltern und der kulturelle Unterschied so wie der Glaube nicht so stark gewesen, wären wir heute noch zusammen. Leider. Ich habe ihn nicht in Tunesien kennengelernt sondern im Internet. Er is Lehrer, kommt aus Sousse und war sehr offen für neues. Aber sein Glaube stand im Weg. Denn er konnte nie aktzeptieren das ich diesen nicht teile. Und seine erfahrungen die er in deutschland machte sind die selben wie "dein Fathi im Buch" in der Schweiz erlebte. Heute lebe ich selber auch in der Schweiz und bin mit einem Schweizer zusammen. Klar haben wir kulturelle Kleinigkeiten welche uns unterscheiden, aber es ist einfacher.
Ich trage "den tunesier" immer noch im herzen und wir haben weiterhin Kontakt (freundschaftlich). Jedoch wissen wir beide das es nie mehr werden kann. Mit Deinem Buch hast Du mir auch viele Antworten auf Fragen gegeben die ich mir gestellt habe. Könnte er hier in der Kultur ohne weiteres integriert werden?! Nein, denn seine Welt ist trotz des Generationenwandels in tunesien eine ganz andere als die Unsere hier im schnelllebigen Westen. Und es wird noch Ewigkeiten dauern bis Tunesische Männer verstehen das Touristinnen hier ein viel strenger organisierteres und arbeitsameres Leben führen und das bringt eben genau die Einsamkeit mit sich die sie in Tunesien versuchen zu stillen. Das kann auf Dauer nicht funktioneren. Ich bestelle mir jetzt trotzdem die beiden anderen Bücher "mit arabischen grüssen und "reise ins Glück" und hoffe in Gedanken wieder zurück in dieses wunderbare aber doch andere Land Tunesien reisen zu können.. Herzlichst LyN

Moni    08 November 2009 18:06
Hallo Amor,
mit dem träumenden Kameltreiber lese ich nun das 3. Buch von Ihnen. Die Gedanken des Kameltreibers im Gefängnis spiegelt das wider, was ich auf meiner 14-tägigen Wüstenwanderung mit südtunesischen Beduinen erlebt und empfunden habe. Nach großem persönlichen Stress konnte ich nach nur wenigen Stunden total entspannen. Die Ruhe, die die Beduinen ausstrahlten, ihre Herzlichkeit und Wärme waren für mich unwahrscheinlich schön. Ich habe schon viele Länder besucht; das war jedoch mein schönster Urlaub, der wiederholt wird. Wir schliefen unter freiem Himmel, sammelten wie sie das Feuerholz, halfen bei den Mahlzeiten und hörten abends ihre Gesänge am Lagerfeuer. Mich faszinierte, wie man mit so wenig glücklich sein kann. Durch diese Art des Ökotourismus, der durch ihren Clanführer gefördert wird, brauchen sich diese Männer bestimmt nicht nach Europa verkaufen. :)

Martina Gradl    18 October 2009 12:01
Lieber Amor Ben Hamida,
ein wirklich lesenswertes Buch -Der träumende Kameltreiber- mit Sinn zum Detail. Ich mage es, wenn ich den Sätzen so entspannt folgen kann und mich einfach auf den Verlauf der Geschichte freuen kann. Ich konnte 2 schönende Abende erleben und mich erholen! Sehr empfehlenswert.
Viele Grüße aus der Oberpfalz Martina Gradl

Mirjam Wagner Ben Ch    22 August 2009 13:36
Grüezi Herr Ben Hamida,

mehr als sieben Jahre ist es her, dass mein Mann, den ich während meinen Ferien auf Djerba kennengelernt habe, (ja, wie denn sonst????) in die Schweiz gekommen ist. Und seither bin ich mehr in Tunesien als er, fast eine zweite Heimat ist nun seine Heimat für mich geworden. Ich bin gerne auf Djerba oder Mahdia oder bei meinen Schwiegereltern, aber oft gehen mir die jungen tunesischen Männer gehörig auf den Geist. Und zwar so sehr, dass ich dann am liebsten wieder zurück in die Schweiz möchte. Ich bin 51jährig und finde es absolut respektlos, wie da 25jährige Männer mit uns Touristinnen umgehen. Da ich ein offener Mensch bin, habe ich immer wieder versucht, den jungen Männern zu erklären, dass sie zu unterscheiden lernen müssen. Nicht jede Frau, die alleine in Tunesien ist, sucht einen Mann, auch meine 60 jährige Freundin nicht, die mit mir in den Ferien ist. Aber sehr häufig werde ich nur "hässig"! Ende Juli war ich gerade unten und habe 2 Ihrer Bücher gelesen. "Mit arabischen Grüssen" ist absolut spannend und lehrreich. Vielen Dank! Ich habe schon meinem Mann aus Ihrem Buch erzählt und er findet: Es ist gut, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Ja, und diese Wahrheit holt mich in meinem Alltag eben ein. Ich bin von Beruf evangelisch-reformierte Pfarrerin, Ich kenne nicht wenige junge Frauen, die meinen Rat suchen, weil...weil sie sich in Tunesien verliebt habe, aber eben unglücklich!!!!
Ich empfehle allen, "Mit arabischen Grüssen" zu lesen. Das ist ein "Muss"

Lieber Gruss
Mirjam Wagner Ben Chaabane

Abdellatif Hjiri-Pie    23 July 2009 13:09
Lieber Amor,
also ich habe bislang
1. mit arabischen Grüßen
2. drei Secondos und
3. der träumende Kameltreiber
gelesen und muss sagen, dass Ihre Bücher mein interkulturelles Wissen beruflich wie privat bereichert haben. Ich bin Ihnen sehr dankbar dafür und hoffe, dass sie mehr Bücher für uns schreiben und damit mir und anderen LeserInnen Freude bereiten. Ich bin persönlich Tunesier, lebe seit 1993 in Deutschland, habe in Mainz Pädagogik, Politikwissenschaft und Philosophie studiert und seit 2000 arbeite ich als Sozialpädagoge und Case Manager (DGCC) beim Jugendmigrationsdienst in Frankfurt am Main (eine Beratungsstelle für junge MigrantInnen) www.jugendmigrationsdienste.de. In diesem Kontext finde ich Ihre Bücher sehr gut zum Lesen, weil sie das Zusammenleben der Kulturen fördern wollen (das merke ich sogar in meinem Privatleben mit meiner deutschen Freudin). Dieser Prozess ist sehr anstrengend aber unentbehrlich um ein friedliches Leben zwischen den kulturen zu fördern.
Ich wünsche mir stark, dass ich unsere Koordinatorin überzeuge im Rahmen der gelegentlichen Fortbildungen und Veranstaltungen zum Thema Interkulturelle Sensibilisierung, Dich als Referent in Deutschland (Frankfurt am Main) einzuladen. Dann wäre ich glücklich sie persönlich kennenzulernen.
Zum Schluss sage ich, dass jenseits von unterschiedlichen Kulturen, Relgionen, Traditionen und Gebräuche, ein Leben zwischen zwei Menschen basiert immer auf gegeinseitige Respekt, Achtung, Liebe, Zuneigung und Fairness, und wenn diese nicht mehr da sind, dann kann auch die kultur nicht helfen.
Die franzosen haben es immer gut gemeint wenn sie sagen: Kultur entsteht, wenn zwei Menschen miteinander anfangen zu reden. (mit Betonung auf Reden versteht sich)

Ich wünsche Dir viel erfolg bei Deinen weiteren Romanen.

mit besten Grüßen aus frankfurt

Abdellatif Hjiri-Pies (MA)


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